Mein Weg

Jeder Anfang ist schwer...

Ich habe lange darüber nachgedacht, ob und wie ich mit diesem Thema an die Öffentlichkeit gehen soll, aber anscheinend ist jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen. Ich möchte Ihnen kurz erzählen, wie ich zu dieser Gabe als Trance-Medium gefunden habe.

Schon als Kind hatte ich Albträume von Monstern, die permanent in der hintersten Kinderstube auf mich warteten und lauerten. Heute weiß ich, dass es ein Teil des "Prozesses" war. Früher wurde mir bereits durch die "Blume" gesagt, dass ich als Kind mit der geistigen Welt kommunizieren könne. In meiner Jugend hatte ich immer wieder Träume vom Fliegen und von außerkörperlicher Wahrnehmung. Schlafparalysen und beginnende außerkörperliche Erfahrungen (OBE-Erfahrungen) nahmen im Laufe des Erwachsenwerdens zu. Mit 15 Jahren beschäftigte ich mich mit Okkultismus, wie beispielsweise Ouija-Sitzungen, und las Literatur über Satanismus und Chaosmagie. Nun, ich würde sagen, ich war jung und naiv. Ich denke, jeder junge Mann in diesem Alter, der sich damit beschäftigt, macht diesen Prozess durch. Heute weiß ich, dass diese "dunkle Zeit" dazugehört. Es gibt für mich kein Hell oder Dunkel, ich lebe in der sogenannten Grauzone.

Warum erstelle ich diese Homepage? Ganz einfach: Ich möchte meine Erlebnisse gerne weitergeben. Die geistige Welt möchte, dass ich an die Öffentlichkeit trete und meine "Gabe" für andere nutze. Ich befinde mich noch am Anfang dieser Reise, aber bis jetzt fühle ich mich in diesem neuen "Sein" pudelwohl – und so soll es sein.

Im Jahr 2020 verstarb meine Mutter. An ihrem Sterbebett sagte ich ihr, dass sie sich jederzeit bei mir melden kann, egal auf welche Weise. Bevor meine Mutter in die geistige Welt überging, hatten wir zu Hause sogenannte Erscheinungen, auf die ich jetzt gerne eingehen möchte. Meine Frau und ich hörten, wie jemand die Holztreppe hoch- oder runterging. Lichter gingen von allein an, und vom Tag, an dem meine Mutter im Sterben lag, bis zur Einäscherung war eine äußerst drückende Atmosphäre im Haus zu spüren. Jede Nacht wurde ich um 3 Uhr wach. All dies war schlagartig vorbei, als meine Mutter eingeäschert wurde.

Nach der Trauerphase erkrankte ich 2021 an Herzproblemen. Ich hatte wöchentliche Herzrhythmusstörungen, sogenanntes intermittierendes Vorhofflimmern. Zahlreiche Krankenhausaufenthalte und Facharztbesuche bewegten mich 2022 zu einer sogenannten Ablation. Spätestens ab diesem Krankheitsabschnitt macht man sich Gedanken über das Leben, den Sinn des Lebens und den Tod. Was ist, wenn ich diesen Eingriff nicht überlebe? Ich bin doch noch jung, habe eine Frau und Kinder und wollte doch noch so viele schöne Dinge in meinem Leben erleben. Es war die Zeit der Veränderung: anders zu denken, nicht so materialistisch zu sein – ich war am "Aufwachen".

Seit all diesen Vorfällen hat sich, ich will es so beschreiben, mein Wesen verändert. Jeder, der mich privat kennt, hat es bemerkt. Anscheinend gehört es zum Prozess, es musste so sein.

Als meine Mutter verstarb, suchte ich ein Medium auf, weil ich nach Antworten suchte. Ich war skeptisch, aber auch voller Erwartungen. Das Medium erzählte mir Dinge, die nur ich wissen konnte. Ich war teilweise sprachlos. Woher wusste diese Frau, wie mein Opa mit Vornamen hieß? Das steht nirgendwo – Wahnsinn! Das Medium sagte mir, dass meine Mama gerade angekommen sei und am "Lernen" sei. Sie lerne, Liebe zu geben und zu empfangen, und befinde sich auf einem Weiterentwicklungsprozess.

Alles, was diese Frau mir sagte, stimmte zu 100 %. Ich war fasziniert. An dieser Stelle möchte ich gerne erwähnen, dass dieses Medium von Paul Meek ausgebildet worden war. Paul Meek (UK/DE) sowie auch James Van Praagh (US) sind für mich die größten auf diesem Gebiet. Wir waren so fasziniert von dem Medium, dass wir einige Veranstaltungen von Paul Meek besuchten, um weitere Erkenntnisse über die Arbeit eines Mediums zu sammeln.

Im Laufe der letzten Jahre hatte ich immer wieder "einfach so" mit meiner Mutter gesprochen und auf Antworten gehofft, aber es kam leider nichts durch – zumindest nicht so, dass ich es bemerkt hätte.

Es gab jedoch eine Situation nach dem Tod meiner Mutter. Wir standen in der Küche und das Radio begann von allein zu spielen. Der Song hieß "Wir werden uns wiedersehen". Was für ein komischer Zufall, oder?

Nun, wie bin ich so weit gekommen, dass die geistige Welt letztendlich durch mich spricht? Schuld war meine Frau (bitte sei nicht böse, das ist wie immer ironisch gemeint). Die ortsansässige Heilpraktikerin bietet eine mediale Ausbildung an, und meine Frau sagte: "Du sollst dich doch bitte anmelden, ich vertraue dir, du bist dafür vorgesehen." Ich war skeptisch, meldete mich aber dennoch für die Ausbildung an.

Was ich in der Ausbildung erleben durfte, können Sie gerne in meinem anderen Blog weiterlesen.

 

 

 

 

 

Copyright: Stephan Spittel. Alle Rechte vorbehalten.

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.