

Eine Botschaft über das Telefon? Ja, funktioniert!
Schutzmechanismen der Seele: Warum wir vergessen, was wir im Trance erleben
Letzten Freitag, den 27.03.26, verspürte ich den Wunsch, einer guten Freundin etwas Gutes zu tun. Sie wusste, dass ich Kontakt zu Verstorbenen aufnehmen kann, und sie ist offen für solche Themen. Bevor ich jetzt mit dem Blog anfange, muss ich sagen, dass ich mich am heutigen Montag nicht mehr konkret an alles erinnern kann. Die geistige Welt – oder sagen wir Mutter Natur – hat uns einen Schutzmechanismus gegeben, sonst würden wir schätzungsweise komplett abdrehen.
Die Botschaften, Gefühle und – nennen wir es beim Namen – die letztendliche „Übernahme“ durch den Spirit gehen so weit, dass das Medium die Botschaften relativ rasch wieder vergisst. Dies ist ein natürlicher Schutzmechanismus, sonst würde man zu viel Input von drüben durchdrehen. Wie auch immer, weiter im Text.
Ich lehnte mich zurück und dachte an meine alte Freundin. Es dauerte nicht lange, da schickte ich ihr vorerst eine Sprachnachricht, dass ich hier etwas für sie hätte. Kurz darauf wurde aus der Sprachnachricht ein direkter Anruf. Ich ging in mein Musikzimmer, da mein eigentlicher „Raum der Stille“ erst im Mai fertig wird. Ich setzte mich, schaute gen Osten und meine Stimme veränderte sich abrupt.
Ich erzählte ihr, dass sie von zwei „Wesenheiten“ umgeben sei – zwei schwarze Gestalten, die seit Tagen hinter ihrem Rücken umhertanzten. Diese zwei Wesen stammten aus der niederen Astralebene; sie saugten meine Freundin regelrecht aus. Dies verspürte sie bereits seit Tagen physisch. Als ich ihr davon erzählte, spürte ich auf einmal ein Stechen auf der linken und rechten Bauchseite, an den Flanken meines Körpers. Es fühlte sich an wie Bisse. Alles, was ich fühlte und sah, erzählte ich meiner Freundin. Ich schaute nach unten und nahm diese schwarzen Schatten nun bei mir im Musikzimmer wahr. Sie klammerten sich an meine Hüften.
Ich weiß nicht warum, aber ich atmete tief ein und stieß die Wesen mit jeweils einem „Pusten“ von mir ab. Ich blies sie quasi von mir weg. Ob ich Angst hatte, fragt ihr euch jetzt sicherlich? Nein, keine Angst. Was mir noch einfällt, ist, dass ich an diesem Abend wie fremdgesteuert war. Ich kann mich natürlich erinnern, was ich gemacht habe, und ich hatte auch die Kontrolle, aber ich würde mich normalerweise nicht mit einer Kerze in einen dunklen Raum setzen und schauen, was kommt – versteht ihr, was ich meine?
Ich fragte meine Freundin, ob sie etwas dagegen hätte, wenn ich meine Frau dazuholen würde, um zu bezeugen, was als Nächstes passierte. Ich ging hinunter ins Wohnzimmer, öffnete die Tür und sagte zu meiner Frau, dass es wieder so weit sei: ER sei wieder im direkten Kontakt und sie solle bitte mit hochkommen. Meine Frau sagte mir im Nachgang, dass es nicht meine Stimme war, die sie aufgefordert hatte mitzukommen. Auch meine langjährige Freundin bezeugte, dass ich an diesem Abend eine völlig andere Stimme hatte: tiefer, ruhiger, aber fordernd und kraftvoll.
Meine Frau gesellte sich der Runde als Beobachterin zu. Leider ging es ihr nicht so gut, weshalb sie mich nach ein paar Minuten wieder allein ließ. Ich erzählte meiner Freundin, dass jemand im Raum stehe mit dem Namen Alfred – eine Person, die ihr relativ nahestand. Alfred sagte ihr, dass sie sich nicht so viele Gedanken machen soll sich von ihrer zum Teil vorhandenen Negativität verabschieden solle.
Im Nachgang erzählte mir meine Freundin, dass Alfred ein verstorbener Verwandter war. An diesem Abend konnte ich sogar hören, dass seine Stimme aus dem holländischen Raum kam. Das war für meine Freundin der ultimative Beweis, dass die Grenze zwischen Diesseits und Jenseits nur einen Schritt entfernt ist.
Nach diesem Telefonat spürte sie eine tiefe körperliche Erleichterung. Die Beklemmung, die sie Tage lang wie eine Last begleitet hatte, war mit einem Mal verflogen. Eine wohlige Gänsehaut breitete sich auf ihrer Haut aus, während sie das Gefühl durchströmte, unter einer schützenden Glocke geborgen zu sein.