

Begegnung in der Lagerhalle: Eine energetische Hausreinigung
Mehr als nur Staubwischen: Eine energetische Hausreinigung für einen Freund
Für einen guten Freund habe ich vor Wochen eine Hausreinigung durchgeführt. Wir reden hier jetzt natürlich nicht von einer Endreinigung mit Putzlappen und Staubwedel lach. Er erzählte mir, dass er sich in seinem Heim unwohl fühle. Er hatte ständig das Gefühl, beobachtet zu werden – so als ob er auf einem Bahnsteig sitzen würde und ab und zu Menschen vorbeikämen, die hineinschauen. Nun gut, ich machte einen Termin mit ihm aus und wir trafen uns bei ihm.
Ich muss dazu noch erwähnen, dass ich bereits einen Tag vor unserem Treffen die Gegebenheiten vor Ort vor meinem geistigen Auge gesehen hatte. Ich saß zu Hause auf dem Sofa, chattete mit ihm über diese Dinge und sah plötzlich einen dunklen Raum mit Holzbalken und Kerzenlicht. Als ich ihm das schrieb, schickte er mir eine Minute später direkt ein Bild von seinem Wohnzimmer – und nein, ich war vorher noch nie bei ihm gewesen! :)
Man muss dazu sagen, dass er in einer alten Lagerhalle unter dem Dach wohnt. So etwas habe ich noch nie gesehen: Mitten in einer Lagerhalle wurde eine Wohnung gebaut, in der er lebt. Eine Fensterseite nach außen, auf der anderen Seite ein Fenster direkt in die Halle. Da bekommt man quasi Panik, wenn man abends in seinem Wohnzimmer sitzt und aus diesem pechschwarzen Fenster in die Halle schaut – wow! Nun gut, ich traf mich mit ihm und er zeigte mir die Location. Es war ein altes Backsteinhaus mit einem großen Turm inklusive Funkmast oben drauf – na prima!
Als ich die Stufen hochging, blieb mir wortwörtlich die Luft weg. Nicht, weil ich aus der Puste war, sondern weil der Raum, die Halle, einfach komplett voller Energie war. Es fühlte sich so an, als stünden wir dort nicht allein.
Er zeigte mir dann seinen Bereich. Dort drinnen war es anders, nicht so chaotisch wie draußen. Man muss verstehen, dass „Spirits“ Ordnung mögen – Chaos, Dreck und Verwüstung mögen die „guten, reinen Seelen“ nicht.
Was mir gleich auffiel, war der schöne Kerzenständer neben dem Fernseher. Meine erste Amtshandlung war, ihm zu sagen, dass der Kerzenständer bitte auf die andere Seite des Fernsehers gestellt werden sollte, da die Energie dort besser verteilt wird. Der Spiegel in der Nähe seines Bettes musste ebenfalls umgehängt werden. Wir begeben uns jede Nacht auf Reisen; Spiegel sind Tore und können Portale öffnen. „Demnach raus damit“, sagte ich ihm. Der hintere Bereich seiner Wohnung wäre die bessere Wahl, dort schwingt die Energie besser. Das Witzige an der Sache ist: Alles, was ich ihm vorschlug, hatte er in der Vergangenheit schon einmal genau so gehabt. Sprich: Der Kerzenleuchter stand früher auf der anderen Seite, der Spiegel hing im Eingangsbereich und sein Schlafzimmer war ursprünglich im hinteren Bereich – dort fühlte er sich „auch wohler“.
Ich begann, die Wohnung mit weißem Salbei und Gayatri zu reinigen. Schon beim Anzünden bemerkte ich, wie „sie“ durch das Fenster Richtung Lagerhalle schauten. Sie waren so groß, dass sie problemlos durch das Fenster blicken konnten: Wesenheiten mit dunklem Schleier. Ich sagte meinem Kumpel, dass er ein paar Anhaftungen mitgebracht hatte, die er unbewusst aus seinem Job beim Rettungsdienst eingeschleppt hatte.
Als ich mich hinter ihn begab, bemerkte ich eine Frau mit schwarzen Flügeln und schwarzen Augen, die ihm sehr nahe war. Sie beobachtete ihn, egal was er machte. Was mir noch auffiel, war der Essbereich: Alle Stühle standen weit weg vom Tisch – quasi eine Einladung zum Hinsetzen – genau wie ein Sessel, der direkt neben seinem Bett stand. Zurück zu den „Wesen“: Ich räucherte die komplette Wohnung und schließlich meinen Kumpel von oben bis unten. Was es letztendlich genau war, kann ich nicht sagen, auf jeden Fall etwas, das er aus seinem Job mitgebracht hatte – so fühlte es sich an.
Ich ließ ihn noch eine Tarotkarte ziehen. Das mache ich für gewöhnlich nicht, aber als Anschauungsbeispiel nutze ich so etwas gerne. Ich benötige normalerweise keine Hilfsmittel, wollte es aber demonstrieren, damit man etwas Greifbares in der Hand hat. Er zog die Karte: Zu sehen waren die „Vier der Stäbe“. Die Burg oder das Schloss im Hintergrund und die Personen auf der Karte spiegelten genau das wider, wo und mit wem er lebt. Die Burg war sein Zuhause (Backsteinhaus mit großem Turm) und die Personen waren die Spirits.
Einen Tag später bekam ich eine Nachricht von meinem alten Freund: Er hatte die Nacht durchgeschlafen – ohne Angst und Panik. Er fühlt sich jetzt viel besser, so wie es ist.